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Zum Schnellmenü zurückWährend die Klagenfurter am Sonntag, 18. April, dem 14. autofreien Tag rund um den Wörthersee auf ihr Fahrrad oder die Inline-Skates umsattelten, war unsere Kollegin Anja Skribot ähnlich umweltbewusst unterwegs - zu Fuß, in Wien!
Nach zwei Halbmarathons im Vorjahr galt es
erstmals die klassische Distanz von 42.195 Metern zu bestreiten, was mit einer
Hand voll Schitouren und etlichen Langlaufrunden im Winter, dafür aber mit umso
weniger Laufvorbereitung ein spannendes Abenteuer zu werden
schien. Was treibt einen vernunftbegabten Menschen überhaupt dazu, zum Spaß 42
Kilometer quer durch Wien zu laufen? Ein ähnlich "vernunftbegabter"
Gymnasium-Freund! Während sich Anja am Vorabend mit ihrem Laufpartner eine überdimensionale Portion Pasta und ein paar (nicht im Ernährungsplan enthaltenen) Gläser Weißwein
gönnte, sah der Sonntag Morgen weitaus nüchterner aus: 6 Uhr Tagwache, zwei
trockene Müsliriegel und zwei Teelöffel Magnesiumpulver. Dann folgte der erste
Mini-Wettlauflauf mit der Zeit: Laufgewand suchen, finden und vor allem
erfolgreich anziehen, i-pod, Riegel, Gels, Getränk und diverse Stärkungen in
die kleinen Taschen stopfen, Laufsocken hundert Mal glattstreichen um Blasen
und Druckstellen zu vermeiden, Chip für die Zeitnehmung am Schuh anbringen,
Kappe aufsetzen, Sonnenschutz auftragen, mit der U-Bahn Richtung
Reichsbrücke annähern, Gewandbeutel für danach zum Sammel-LKW bringen und ab an den Start.

Laute
Musik schallt aus den Lautsprecherboxen, der Moderator gibt letzte
Informationen und verspricht ideales Laufwetter. Die Stimmung ist am Kochen und
pünktlich um 9 Uhr fällt der Startschuss - die Menge setzt sich in Bewegung. Drei Stunden, 57 Minuten und 47 Hundertstel später ist das
ganze Spektakel, dank äußerst angenehmem Laufwetter, einer wirklich
unterhaltsamen Laufgesellschaft, sensationeller Betreuung, perfekt gedämpften Laufschuhen
und einem 100%-ökonomischem Laufstil, etwa 2cm über dem Boden schwebend, auch
schon wieder vorbei.
Was bleibt? Tausende Stimmungseindrücke, Gänsehaut-Feeling pur und das
unbeschreibliche Gefühl - dabei gewesen zu sein.
Wir gratulieren unserer
Kollegin vom ganzen Herzen und freuen uns mit ihr über diesen sportlichen Erfolg!
